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Attisches Rhyton
in Form eines Widders
Zeit:
Um 440 v. Chr.
Maße:
Höhe 17,8 cm, Länge 27,3 cm
Material:
Rot-brauner Ton. Schwarzer Glanzton.
Reste roter Bemalung.
Die Oberfläche des Gefäßes war vollständig
mit schwarzem Glanzton überzogen.
Am Kopf sind Reste roter Bemalung erhalten.
Befund:
Die Oberfläche einer Seite ist nur rudimentär erhalten. Die Schnauzenspitze und
ein Stück vom Tüllenrand sind ausgebrochen, drei Beine und das hintere linke zur
Hälfte ergänzt. Absplitterungen.
Beschreibung:
Das Gefäß ist aus zwei Matrizen hergestellt.
Die Formnähte sind deutlich sichtbar. Das Rhyton stellt einen stehenden Widder
mit schwerem Körperbau, kurzen Beinen, einem langen Fettschwanz und
halbkreisförmigem Gehörn dar. Das gekräuselte Wollfell ist durch erhöhte Punkte
betont. Auf dem Rücken trägt er eine Ausgusstülle in kannelierter Säulenform.
Der ungewöhnliche Gefäß-Typus hat
eine Parallele in einem Widder im Museum of Fine Arts in Boston (Inv. No.
1970.471 - C 27083). Sehr selten.
Publiziert: Wilhelm Hornbostel,
Kunst der Antike
- Schätze aus Norddeutschem Privatbesitz, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1977,
S. 328, Abb. 280.
Das Bild gibt nicht die
Original-Farben und die Ausarbeitungen wieder. Gern
senden wir
Ihnen Photos mit weiteren Angaben zu. |