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Italien und die AntikeDas ANTIKEN-KABINETT war zu Gast bei JOSEPH FACH, Galerie und Kunstantiquariat in Frankfurt vom 26. März bis zum 9. April 2011Gezeigt wurden Kunstwerke der Antike: Amphoren, Skulpturen, Terrakotten, Idole, Bronzen, griechische, etruskische und römische Objekte zusammen mit Gemälden und Graphiken des 18. und 19. Jahrhunderts aus Italien. Ausstellung mit Vorträgen für Kunstliebhaber, Sammler, Italien-Begeisterte und Museen. |
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ITALIEN und die ANTIKEEine gemeinsame Ausstellung von Antiken-Kabinett und Galerie Fach fand im Oktober 2011 in München statt. |
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Kunst-Ausstellung mit Vorträgen: Italien und die Antike II Das ANTIKEN-KABINETT war 2011 zum 3. Mal zu Gast bei JOSEPH FACH, Galerie und Kunstantiquariat in Frankfurt.
Ort: Galerie und Kunstantiquariat Joseph Fach, Frankfurt
Vorträge: Jeden Samstag fand ein Vortrag mit hochkarätigen Referenten aus der Kunstszene statt: Dr. Rainer Vollkommer, Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden: Faszination der Antike Dr. Nico Zachmann, Basel: Der Kunst- und Antikensammler Sir William Hamilton in seiner Residenz, dem Palazzo Sessa in Neapel - ein Treffpunkt der kosmopolitischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert Thomas Knosala M.A., Archäologisches Institut, Universität zu Köln: Antike Kunst als Medium. Zur Ausstellung erschien der Katalog ITALIEN und die ANTIKE II, Gemeinschaftskatalog der Galerien Joseph Fach und Antiken-Kabinett, 144 Seiten, 139 Abb., 4-farbig, Frankfurt 2011. Besonders raffiniert fällt die Gestaltung aus: Sie können den Katalog von "vorn" oder von "hinten" aufblättern, die Covers, im Original farbig, sind oben abgebildet. Das Deckblatt des Antiken-Kabinetts (links) zeigt eine hellenistische Theatermaske aus dem 2. bis 1. Jh. v. Chr. |
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Galerie und Kunstantiquariat Joseph Fach
U6 und U7 bis Leipziger Straße
Da nach dem großen Erfolg der vorhergehenden Ausstellungen mit sehr vielen Besuchern zu rechnen ist, erhielten alle Kunden und Freunde des Antiken-Kabinetts und der Galerie Joseph Fach eine Einladung mit der Bitte um Anmeldung zu den Vorträgen.
Das schreibt der Kunstmarkt zur Ausstellung Italien und die Antike. |
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Nachlese: Kritik zur Ausstellung "ITALIEN und die ANTIKE"in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Rubrik Kultur / Kunst, 17. April 2007
Verklärtes und Begehrtes Von Christa von Helmolt
Ein Zeitalter und seine Rezeption – das zeigt die Frankfurter Doppelausstellung in der Galerie Joseph Fach (Am Weingarten 7) und dem Antiken-Kabinett Bernd Gackstätter (Ganghoferstraße 24). In beispielhafter Zusammenarbeit widmen die schon in dritter Generation geführte, jetzt in Bockenheim ansässige Kunsthandlung und das international bekannte Antiquitätengeschäft sich in einem Panorama aus etwa hundert kleinformatigen Arbeiten dem Thema „Italien und die Antike“. Die anspruchsvolle Zusammenstellung der durchweg sehr qualitätvollen Werke gewinnt dem immer wieder reflektierten Gegenstand neue Seiten ab. Dies gilt nicht zuletzt für die attraktiven Aquarelle und lavierten Zeichnungen von vierzig Malern verschiedener Nationen. Längst aufgegeben haben sie das Pathos von Tischbeins Frankfurter Ikone „Goethe in der Campagna“ mit Dichter auf gestürztem Obelisk zwischen Relikten antiker Kunstwerke, Ruinen und in weiter Ferne Rom. So armselig das Leben in der „Ewigen Stadt“ auch war, so magnetisch zog das von Winckelmanns Schriften belebte Antikeninteresse im späten 18. und im frühen 19. Jahrhundert Intellektuelle und Künstler in ihren Bannkreis.
Etruskische Maske des Acheloos Das galt auch für die Liebhaber, die zu Hause blieben: Wer nicht in sein Sehnsuchtsland fahren konnte, erwarb es, von bekannter Malerhand verklärt, auf Papier oder Leinwand. Wie die Frankfurter Doppelausstellung zeigt, florierte insbesondere der Handel mit Veduten und Landschaften prächtig. Besetzt waren sie mit bekannten oder erdachten Ruinen, pittoresk oder erhaben aufgefassten Monumenten, die wunderbar klar und sauber dargestellt wurden. Während als kostbarstes Beispiel klassischer Landschaftsmalerei ein Blick auf Capri von Johann Wilhelm Schirmer zu sehen ist, steht der Frankfurter Carl Morgenstern mit seinem Blick auf Neapel für den Übergang zur romantischen Landschaft. Wie großartig klar wirken vor dem Hintergrund dieser hochreflektierten Kunst die Kleinstskulpturen in den Vitrinen, unter ihnen mehrere Jahrtausende alte einfache Idole aus Ton. Wie meisterhaft wurde im siebten vorchristlichen Jahrhundert eine nur zwanzig Zentimeter hohe Bronzestandarte aus vielen Einzelheiten zu einem mythologischen Mischwesen komponiert, wie faszinierend ist die aus feinstem Bronzeblech getriebene etruskische Maske des Flussgottes Acheloos. Vertreten ist die Kunst der Etrusker auch mit einem höchst lebendigen, vollplastischen Mädchenkopf aus Ton sowie einigen Gefäßen. Die kunstvollen Zeugnisse einer vergangenen Epoche sammelten schon die luxusfrohen Römer. Wie sie das Erbe weiter entwickelten, wird mit Marmorarbeiten, Reliefs, Schmuck und wunderschönen farbigen Gläsern, Fläschchen und Kannen gezeigt.
Copyright Text: F.A.Z. |
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